Aktuelle Informationen zur Corona-Pandemie für pflegende Angehörige

Coronavirus schwebt um DNA
Informationen zur Pflege während der Corona-Pandemie

Aufgrund der Corona-Pandemie hat sich die Situation für pflegende Angehörige deutlich verändert.

Wenn bisherige Versorgungs- und Unterstützungsmöglichkeiten wegfallen, sind Angehörige zu Hause noch mehr gefordert, die Pflege neu zu organisieren. Manchmal muss innerhalb kürzester Zeit die Pflege sogar selbst übernommen werden. Der Gesetzgeber hat hierzu vielfältige Erleichterungen geschaffen, die individuell in der häuslichen Pflege genutzt werden können.

Antworten auf häufige Fragen sowie weitere nützliche Hinweise rund um die spezifischen Entlastungen für Nordrhein-Westfalen und bundeseinheitlichen Regelungen haben wir für Sie zusammengefasst.

Impfungen gegen das Corona-Virus für pflegende Angehörige rücken mehr und mehr in den Fokus. Welche Kontaktpersonen - auch pflegende Angehörige - derzeit geimpft werden können, entnehmen Sie ebenfallls den nachfolgenden Hinweisen.

Corona-Schutzimpfung - wichtig zu wissen!

 

Kaum ein Thema beschäftigt die Menschen derzeit mehr als die Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-Cov-2. Die 53 Impfzentren in Nordrhein-Westfalen sind einsatzbereit und haben am 8. Februar 2021 ihren Betrieb aufgenommen. Eine Impfung dort ist nur mit Termin möglich - begonnen wurde mit Personen der Gruppe 1, die 80 Jahre oder älter sind.

 

Die Einladung der 70- bis 79-Jährigen (Gruppe 2 mit hoher Priorität) erfolgt gestaffelt nach Geburtsjahrgängen. Die Terminvergabe der ersten Jahrgänge der Personengruppen zwischen 70 und 80 Jahren schreitet zügig voran. Nun kommen weitere Jahrgänge hinzu. Am Mittwoch, 21. April 2021, startet ab 8.00 Uhr die Terminvergabe für die Personen der Geburtsjahrgänge 1948 und 1949 zur Impfung gegen das Coronavirus. Ein Schreiben dazu wird in Kürze verschickt, ist aber zur Impfanmeldung nicht notwendig. Bei der Anmeldung im Impfzentrum können Sie einen gemeinsamen Termin mit Ihrem Lebenspartner/Ihrer Lebenspartnerin vereinbaren.

 

Impfungen für weitere bettlägerige Personen werden seit 22. März 2021 in der eigenen Häuslichkeit ermöglicht. Neben den Personen in Pflegegrad 5 sollen fortan auch bettlägerige Personen über 80 Jahre sowie Personen mit Pflegegrad 4 aufsuchend in ihrer Häuslichkeit durch ihren Hausarzt geimpft werden. Betroffene Pflegebedürftige können ihrem Arzt außerdem bis zu zwei Kontaktpersonen (z.B. pflegende Angehörige) benennen, die im Rahmen der aufsuchenden Impfung mitgeimpft werden.

Terminorganisation: Organisation der Impftermine erfolgt über Hausärztinnen und Hausärzte in Abstimmung mit den Impfzentren.

 

Geimpft werden derzeit weitere Personen in der Gruppe 2 mit hoher Priorität, beispielsweise mit chronischen Erkrankungen und Behinderungen. Welche Erkrankungen dazu gehören, können sie hier [externer Link] nachlesen.

Terminorganisation: Nach der aktuellen Pressemitteilung vom 15.04.2021 wenden Sie sich bitte an ihren Haus- oder Facharzt wenden. Nur in Ausnahmefällen ist das Impfzentrum zuständig.

Wichtige Nachweise: Personalausweis oder ein anderer Lichtbildausweis, aus dem der Wohnort oder gewöhnliche Aufenthaltsort hervorgeht. Personen mit Vorerkrankungen benötigen ein ärztliches Attest. Dabei ist die Bescheinigung zur Zugehörigkeit der Personengruppe nach § 3 Abs. 1 Nr. 2 CoronaImpfV ausreichend – es bedarf keiner Aufführung einer konkreten Diagnose.

 

Bis zu zwei enge Kontaktpersonen (z.B. pflegende Angehörige) von pflegebedürftigen Personen, die nicht in einer Einrichtung leben, die über 70 Jahre alt sind, nach Organtransplantation oder die eine der genannten Erkrankungen oder Behinderung haben, können ebenfalls einen Impftermin vereinbaren.

Wichtig zu wissen: Es handelt sich um eine „Kann“-Regelung – die Kommunen sind aktuell nicht verpflichtet, ein solches Angebot zu machen.

Terminorganisation: Für eine Terminvereinbarung nehmen Sie bitte Kontakt zum örtlich zuständigen Impfzentrum auf. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, sich an den jeweiligen Haus- oder Facharzt zu wenden. Haus- und Fachärzte entscheiden in eigenem Ermessen welche konkreten Personen in den Praxen geimpft werden. Sie sind dabei an die Vorgaben der Coronaimpfverordnung gebunden.

Nachweis der Impfberechtigung durch

und

  • Altersnachweis der pflegebedürftigen Person oder ärztliche Bescheinigung über eine Diagnose der Prioritätsgruppe 2
  • Kopie des vorliegenden Bescheids der Pflegekasse über die Anerkennung der Pflegebedürftigkeit bzw. ein anderes Dokument der Pflegekasse oder
  • Kopie des Mutterpasses bzw. einen gleichwertigen Nachweis

 

Die Terminvereinbarung für die Corona-Schutzimpfung in den Impfzentren findet telefonisch und online statt. Nutzen Sie dafür die Telefonnummern 0800 116 117-01 (für das Rheinland) oder 0800 116 117-02 (für Westfalen). Auch eine Online-Anmeldung unter www.116117.de [externer Link] oder termin.corona-impfung.nrw/home [externer Link] ist möglich.

Auf den Sonderseiten des Gesundheitsministerums Nordrhein-Westfalen [externer Link] finden Sie ausführliche Informationen rund um die Schutzimpfung, zu den Impfzentren und zum Impfablauf auch in leichter Sprache und verschiedenen Fremdsprachen. Der Impffahrplan [externer Link] des Gesundheitsministeriums informiert über die Festlegung der Personengruppen nach Prioritäten.

Bei Bedarf steht auch das Bürgertelefon zur Corona-Schutzimpfung zur Verfügung. Telefon: 0211 9119-1001 montags bis freitags von 8 bis 20 Uhr sowie samstags und sonntags von 10 bis 18 Uhr. Karfreitag bis Ostermontag, 9–14 Uhr. E-Mail: corona[at]nrw.de

Pflegesituation in NRW - FAQs zu Corona

Sicherstellung der Versorgung und Betreuung

Welche Corona-bedingten Änderungen gibt es zum Entlastungsbetrag?

Unterstützungsangebote im Alltag können gerade jetzt eine gute Ergänzung und Entlastung der Pflegesituation bieten. Deshalb wurden folgende Erleichterungen eingeführt:

  • Die Leistungen für Anbieter, die bereits anerkannte Leistungen erbringen, wurden erweitert. So dürfen alle Anbieter – unabhängig von ihrem üblichen Angebot – zusätzlich auch „Hilfen bis zur Haustür“ beispielsweise Botendienste, Organisation von Arztbesuchen, Essen auf Rädern oder Einkäufe anbieten. Diese Regelung gilt zeitlich befristet zunächst bis zum 30. September 2021.
  • Auch Nachbarschaftshelfer können weiterhin Unterstützungsleistungen erbringen. Sie müssen aktuell keine Qualifizierung nachweisen. Diese Regelung gilt zeitlich befristet zunächst bis zum 30. September 2021.
  • Für Pflegebedürftige des Pflegegrades 1 soll ein möglichst flexibler Einsatz des Entlastungsbetrages ermöglicht werden, um Corona-bedingte Versorgungsengpässe zu vermeiden. Daher können Pflegebedürftige im Pflegegrad 1 den Entlastungsbetrag in Höhe von 125 EUR – unabhängig von den derzeit geltenden Vorgaben nach Landesrecht – auch anderweitig verwenden. So können sie beispielweise haushaltsnahe Dienstleistungen oder Nachbarschaftshelfer beauftragen, die nicht über eine landesrechtliche Anerkennung verfügen. Diese Regelung gilt bis 30. Juni 2021. 
  • Die Frist zur Verwendung nicht genutzter (Rest)-beträge des Entlastungsbetrages aus 2019 und 2020 ist bis 30. September 2021 verlängert worden.
Was kann ich tun, wenn mein Pflegedienst mich nicht wie gewohnt versorgen kann?

Wenn der ambulante Pflegedienst ausfällt, bricht eine wichtige Unterstützung im Pflegealltag weg. Dann brauchen Pflegebedürftige schnelle Hilfe. Sofern Sie mindestens den Pflegegrad 2 haben, können Sie bis zum 30. Juni 2021 zum Beispiel auch andere medizinisch-pflegerische Fachkräfte, Therapeutinnen und Therapeuten, anerkannte Betreuungs- und Beratungskräfte u.a. für Ihre ambulante Pflege in Anspruch nehmen. Die Kosten für die Inanspruchnahme einer solchen anderweitigen Versorgung erstattet Ihnen die Pflegekasse für bis zu drei Monate. Hierzu müssen Sie einen Antrag auf Kostenerstattung bei der Pflegekasse stellen.

Die Mitarbeiter der Pflegekasse helfen bei der Organisation einer Alternative zur Regelversorgung weiter. Kontaktieren Sie in einem solchem Fall am besten kurzfristig Ihre Pflegekasse und lassen Sie sich bei der Organisation einer alternativen Versorgungsmöglichkeit beraten und unterstützen. Eine Übersicht der Pflegekassen finden Sie unter den Kontaktdaten der Pflegekassen in NRW.

Wenn pflegende Angehörige die häusliche Versorgung neu organisieren oder selbst sicherstellen müssen, haben sie zudem die Möglichkeit Pflegeunterstützungsgeld von der Pflegekasse des Angehörigen mit Pflegebedarf zu erhalten. Pflegeunterstützungsgeld ist eine finanzielle Unterstützung für pflegende Angehörige, wenn sie sich für die Pflege von der Arbeit freistellen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Entlastung speziell für Berufstätige auf dieser Seite.

Finden Beratungsbesuche derzeit verpflichtend statt?

Wichtig: Seit dem 01.10.2020 finden Beratungsbesuche gemäß § 37 Abs. 3 SGB XI wieder verpflichtend statt. Auf Wunsch können die Beratungsbesuche auch telefonisch oder digital durchgeführt werden. Diese Regelung gilt bis 30. Juni 2021.

Sollte Ihre häusliche Pflege infolge der Corona Pandemie nicht mehr sichergestellt werden können, oder sollten Sie weitere Fragen rund um das Thema Beratung in der Pflege haben, wenden Sie sich bitte an Ihre Pflegekasse oder die Pflegeberatung vor Ort.

Passende Beratungs- und Hilfsangebote in der Nähe Ihres Wohnortes erhalten pflegende Angehörige und Pflegebedürftige auch in der Datenbank aller Beratungsstellen. Gerne helfen wir Ihnen auch telefonisch weiter. Rufen Sie kostenlos an unter: 0800 4040044 (montags, dienstags, mittwochs und freitags 9-12 Uhr und donnerstags von 14-17 Uhr). Darüber hinaus beantworten wir Ihre Fragen auch schriftlich. Hierzu nutzen Sie einfach das Fenster auf unser Startseite unter "Schreiben Sie uns im Chat...". Wir antworten Ihnen schnellstmöglich und informieren über das passende Beratungs- und Hilfsangebot in Ihrer Nähe.

Gibt es Unterstützung für die erhöhten Kosten für Pflegehilfsmittel?

Zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel dienen dem Schutz der Pflegeperson bei der Durchführung der häuslichen Pflege.

Pflegebedürftigen ab Pflegegrad 1 steht ein monatlicher Höchstbetrag für beispielsweise Desinfektionsmittel, Einmalhandschuhe, Bettschutzeinlagen oder Mundschutz zur Verfügung. Der monatliche Höchstbetrag der Pflegekasse für zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel wurde rückwirkend zum 1. April 2020 von 40 auf 60 Euro angehoben. Maßgeblich für die höhere Vergütung ist der Tag der Leistungserbringung; im Fall einer Kostenerstattung das Kaufdatum. Diese Regelung gilt vorerst bis 31. Dezember 2021.

Welche Regelungen gelten derzeit in Pflegeheimen?

Besuche in Pflegeheimen sind derzeit generell möglich. Es soll vermieden werden, dass Bewohnerinnen und Bewohner isoliert werden. Gleichzeitig sollen Bewohnerinnen und Bewohner besonders geschützt werden, sodass es zu keiner Ansteckung mit SARS-CoV-2 kommt.

Voraussetzung für einen Besuch im Pflegeheim ist, dass die einrichtungsbezogenen Besuchskonzepte eingehalten werden, die die Empfehlungen und Richtlinien des Robert-Koch-Instituts umsetzen. Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts [externer Link].

In Nordrhein-Westfalen gilt seit dem 29. März 2020 laut Coronaschutzverordnung [externer Link] zusätzlich, dass das Pflegepersonal sowie alle Beschäftigten der Einrichtungen, die die Räume der Bewohnerinnen und Bewohnern betreten, mindestens jeden dritten Tag auf das Vorliegen einer SARS-CoV-2 Infektion (mindestens mittels PoCAntigen-Schnelltest) getestet werden. Außerdem müssen sie FFP2 Masken tragen.

Gut zu wissen: Alle Bewohnerinnen und Bewohner der Einrichtungen sollen einmal die Woche mit einem PoC-Antigen-Schnelltest getestet werden. Wenn Bewohnerinnen und Bewohner die Einrichtung kurzzeitig verlassen (z.B. für einen Familienbesuch) sollen sie bei der Rückkehr und drei Tage danach mit einem PoC-Antigen-Schnelltest auf das Virus getestet werden.

Für Besucherinnen und Besucher gilt: Auch Besuchspersonen müssen FFP2 Masken tragen, soweit dies nicht individuell aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen zu einer erheblichen Belastung führt. Vor dem Besuch soll den Besuchspersonen möglichst ein PoC-Antigen-Schnelltest angeboten werden.

Nehmen Sie vor dem Besuch Kontakt mit dem Pflegeheim auf und erkundigen Sie sich, wie die Besuchsmöglichkeiten und -termine dort organisiert sind. 

Trotz der Lockerungen wird die Besuchsregelung nicht in jeder Einrichtung gleich umgesetzt, was zu Problemen und Fragen bei den Betroffenen führt. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales hat eine neue Dialogstelle für Pflegebedürftige, Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen eingerichtet. Die Dialogstelle unterstützt dabei, Streitigkeiten zu schlichten, die bei der Ausgestaltung der Besuchsmöglichkeiten in den stationären Pflegeeinrichtungen und den Einrichtungen der Eingliederungshilfe aufkommen können. Die neue Dialogstelle klärt offene Fragen und nimmt die Vermittlerrolle wahr.

Zu erreichen ist die neue Dialogstelle für Pflegebedürftige, Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen unter folgenden Kontaktdaten des Gesundheitsministeriums:

E-Mail: dialogstelle[at]lbbp.nrw.de

Telefon: 0211 8554780

Weitere Informationen unter www.lbbp.nrw.de [externer Link].

Findet die Begutachtung des Medizinischen Dienstes (MDK) trotz Corona zuhause statt?

Wenn Sie einen Antrag auf einen Pflegegrad oder einen Höherstufungsantrag gestellt haben, werden Sie auch jetzt vom MDK oder, wenn Sie privat versichert sind, von Medicproof begutachtet.

Unter Berücksichtigung des Impfstatus der Pflegebedürftigen und des regionalen Pandemiegeschehens finden die Pflegebegutachtungen wieder in der Häuslichkeit statt. Der MDK teilt Ihnen den Termin vorher mit.

Wenn es aus Schutzgründen allerdings zwingend erforderlich ist, kann in Ausnahmefällen auch ein strukturiertes Telefoninterview durchgeführt werden. Bei einem Telefoninterview erhalten Sie rechtzeitig vor dem Termin einen Fragebogen. Der Fragebogen soll Ihnen helfen, sich auf die Interviewsituation vorzubereiten. Füllen Sie den Fragenbogen, soweit es Ihnen möglich ist, sorgfältig aus und schreiben Sie sich im Vorfeld Fragen auf, die Sie am Telefon stellen wollen.

Tipp: Achten Sie darauf, dass ein Angehöriger beim Telefonat oder beim Hausbesuch dabei ist. Oft können Pflegepersonen oder Angehörige Einschränkungen klarer und umfassender schildern als man selbst.

Legen Sie sich zur Vorbereitung des Gesprächs, sofern vorhanden, beispielsweise bereit:

  • eigene Notizen über den Verlauf der Pflege und Schwierigkeiten

  • aktuelle Berichte von Ärzten

  • Medikamentenplan

  • Schwerbehindertenausweis

  • Verträge mit Pflegediensten, Pflegedokumentation und sonstige Dokumente, die Aufschluss über pflegerische Maßnahmen geben.

Die Einstufung in einen Pflegegrad erfolgt durch einen Bescheid der Pflegekasse auf Grundlage des Besuchs oder der Telefonbefragung mit Ihnen bzw. Ihren Bezugspersonen und den Unterlagen, die bereits beim MDK oder Medicproof vorliegen.

Weitere wichtige Hinweise zur Vorbereitung auf den MDK-Besuch, zum Grad der Selbstständigkeit und den einzelnen Modulen, die begutachtet werden, finden Sie unter www.pflegewegweiser-nrw.de/mdk-begutachtung.

Wie ist die Tagespflege derzeit geöffnet?

Die Angebote der Tages- und Nachtpflegeeinrichtungen sind für pflegende Angehörige eine wichtige Entlastung und eine Bereicherung für die Pflegebedürftigen. Statt alleine zu Hause, verbringen sie ihren Tag in Gesellschaft mit anderen.

Die Sicherheit wird zum Schutz der Gäste und Mitarbeitenden großgeschrieben. Allen Personen, die mit dem Coronavirus infiziert sind oder nach einer Erkrankung noch nicht genesen sind, ist der Zutritt zu untersagen. Die Einrichtungen achten darauf, dass der Mindestabstand von 1,5 m in den Räumen eingehalten werden kann. Auch wird das Personal, weitere leistungserbringende Personen der Einrichtungen und die Gäste täglich auf Symptome hin untersucht (schriftliches Kurzscreening zu Erkältungssymptomen, SARS-CoV-2-Infektion, Kontakt mit infizierten Personen oder Kontaktpersonen gemäß der jeweils aktuellen Richtlinie des Robert Koch-Instituts). Beschäftigte der Einrichtungen, die die zum Aufenthalt der Nutzerinnen und Nutzern dienenden Räume betreten, sind mindestens an jedem dritten Tag auf das Vorliegen einer SARS-CoV-2 Infektion (mindestens mittels PoC-Antigen-Schnelltest) zu testen. Darüber hinaus führen die Tages- und Nachtpflegen ein Nutzerregister, um mögliche Kontakte nachvollziehen zu können. Weitere Informationen finden Sie in der Coronabetreuungsverordnung [externer Link].

Möglicherweise können in verschiedenen Tages- und Nachtpflegeeinrichtungen nicht alle Tagespflegegäste zu den gesamten gebuchten Zeiten betreut werden. Hier haben die Einrichtungen einen Spielraum, wenn zum Beispiel aufgrund der Räumlichkeiten der Abstand sonst nicht eingehalten werden kann.

Wichtig: Nehmen Sie daher Kontakt zur Tagespflegeeinrichtung auf und klären, wie Ihr Angehöriger die Tagespflege besuchen kann. Die Einrichtung kann Ihnen entsprechende Auskünfte geben.


Was ist bei der Nutzung von Betreuungsgruppen zu beachten?

Bisher haben nicht alle Anbieterinnen und Anbieter von Betreuungsgruppen ihr Angebot wieder geöffnet. Betreuungsgruppen, die als Angebote zur Unterstützung im Alltag im Sinne der Landesverordnung (AnFöVO) anerkannt sind, müssen die Hygieneempfehlungen und -richtlinien des Robert-Koch-Instituts einhalten und sich an die Regelungen der Coronabetreuungsverordnung [externer Link] halten. Demnach sind Beschäftigte der Einrichtungen, die die Räumlichkeiten der Betreuungsgruppen betreten, mindestens an jedem dritten Tag auf das Vorliegen einer SARS-CoV-2 Infektion (mindestens mittels PoC-Antigen-Schnelltest) zu testen.

Auch müssen weitere erhöhte Schutzvorkehrungen getroffen werden –  die Betreuungspersonen müssen einen Mund-Nasen-Schutz (möglichst FFP2 Maske) tragen, ein ausreichender Abstand und gute Handhygiene sind zu beachten und bei allen Gästen soll erfasst werden, ob Krankheitssymptome vorliegen (sogenanntes Symptom Monitoring). Außerdem werden bei unklaren Beschwerden wie Husten, Halsschmerzen, Schnupfen, Geschmacksverlust, erhöhte Temperatur oder Übelkeit zusätzlich Antigen-Schnelltests (sog. Point of Care-Tests –PoC) verpflichtend durchgeführt.

Tipp: Setzen Sie sich rechtzeitig mit dem Träger der Betreuungsgruppe in Verbindung und erfragen Sie unter welchen Voraussetzungen Sie an dem Gruppenangebot teilnehmen können.

 

Entlastung durch ausländische Haushalts- und Betreuungskräfte

Was ist mit meinem Vertrag, wenn meine Agentur keine ausländische Haushalts- und Betreuungskraft stellen kann?

Wenn die Agentur keinen Ersatz für eine abgereiste Kraft stellen kann oder die Kraft unvorhergesehen abreist, so gilt das reguläre Vertragsrecht. Im Rahmen des Vertrages, muss die vertraglich versprochene Leistung weiterhin erbracht werden. Es muss dafür gesorgt werden, dass eine Betreuungskraft im Haushalt der pflegebedürftigen Person tätig ist.

Es kann aber passieren, dass eine Versorgungslücke entsteht: Beispielsweise dann, wenn ein Wechsel der bisher eingesetzten Betreuungskraft erfolgen soll. Einige Haushalte arbeiten bei dieser Dienstleistung in einer so genannten Tandem-Variante: zwei oder drei Betreuungskräfte wechseln sich nach 6 bis 8 Wochen gegenseitig ab. Aufgrund der derzeitigen Situation kann es dazu kommen, dass keine Wechselkraft gefunden wird, die nach Deutschland einreisen kann oder will.

Wird keine einreisewillige Betreuungskraft gefunden, ist die Dienstleistung rechtlich unmöglich geworden. Sie müssen für diese Zeit auch nichts zahlen. Wenn dieser Zustand länger anhält, kann ein Kündigungsrecht bestehen. Setzen Sie sich mit Ihrem Vertragspartner per E-Mail oder schriftlich in Verbindung. Mehrkosten einer Ersatzbetreuung können Sie dem Dienstleister nicht in Rechnung stellen, denn für die im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie entstehenden Engpässe trifft die Anbieter kein Verschulden.

Ist die Einreise von ausländischen Haushalts- und Betreuungskräften nach Nordrhein-Westfalen wieder möglich?

Im Regelfall ist die Einreise nach Nordrhein-Westfalen möglich. Es gilt die Corona-Einreiseverordnung zum jeweils gültigen Stand.

Fragen rund um die Quarantäne- und Absonderungspflicht, PCR-Test oder das Erfordernis der digitalen Anmeldung sind abhängig davon, ob das Land, aus die Betreuungskraft anreist, ein Virusvarianten- oder Risikogebiet ist. Hinsichtlich der Kostentragungspflicht ist der mit der Betreuungskraft vereinbarte Vertrag maßgeblich. Gerne beraten wir Sie zu Ihrer ausländischen Haushalts- und Betreuungskraft individuell an unserer Hotline unter 0211 3809400.

Informationen zur tagesaktuellen Bestimmung der jeweiligen Risikogebiete stellt das Robert-Koch-Institut [externer Link] zur Verfügung.

Transitbestimmungen oder Regelungen anderer Bundesländer finden Sie unter den Seiten des Auswärtigen Amtes [externer Link] und der Bundesregierung [externer Link].

Entlastung speziell für Berufstätige

Kann ich mich kurzfristig für die Pflege meines Vaters von der Arbeit freistellen lassen?

Wenn eine Versorgungslücke, bei der Pflege zu Hause entsteht (weil z.B. eine Pflegekraft ausfällt oder der ambulante Pflegedienst nicht mehr vorbeikommen kann), erhalten pflegende Angehörige für die oftmals spontan dringend notwendige Neu- und Umorganisation der Pflege auch während der Berufstätigkeit Unterstützung.

Eine verlängerte Freistellungsmöglichkeit gegenüber dem Arbeitgeber (kurzzeitige Arbeitsverhinderung):

Beschäftigte haben aktuell aufgrund der pandemie-bedingten Gesetzesänderung Anspruch auf folgende berufliche Auszeit:

Befristet bis einschließlich 30. Juni 2021 können Sie bis zu 20 Tage, statt wie bisher 10 Tage, für die häusliche Pflege eines nahen pflegebedürftigen Angehörigen von der Arbeit fernbleiben. Voraussetzung ist, dass eine akute pflegerische Versorgungslücke aufgetreten ist und eine akute anderweitige Versorgung nicht möglich ist.

Die kurzzeitige Arbeitsverhinderung müssen Sie Ihrem Arbeitgeber vor Inanspruchnahme in Textform, also z.B. auch per E-Mail, anzeigen. Dafür muss der Arbeitgeber weder eine Mindestanzahl Beschäftigter haben noch ist die Anzeige an eine Frist gebunden. Sie können also auch spontan agieren. Lediglich der Grund und die voraussichtliche Dauer der kurzzeitigen Arbeitsverhinderung ist dem Arbeitgeber mitzuteilen. Wie immer ist es aber ratsam, das Gespräch zu suchen und dem Arbeitgeber die Situation zu verdeutlichen.

Wichtig: Auch wenn Sie diese kurze Pflegeauszeit bereits genutzt haben, können Sie die Freistellung noch einmal in Anspruch nehmen.

Die von Ihnen bereits genutzten Arbeitstage werden von den 20 Tagen abgezogen. Haben Sie vor der Gesetzesänderung zum Beispiel bereits 6 Tage verbraucht, können Sie jetzt noch 14 Tage in Anspruch nehmen.

Die Arbeitsverhinderung kann auch zwischen Pflegepersonen aufgeteilt werden – etwa indem zwei Geschwister jeweils zehn Tage frei nehmen.

 

Verlängertes Pflegeunterstützungsgeld

Für die kurzzeitige Arbeitsverhinderung können Sie von der Pflegekasse als Lohnersatzleistung Pflegeunterstützungsgeld von bis zu 90 Prozent Ihres Nettoentgelts erhalten. Zunächst befristet bis zum 30. Juni 2021 können Sie das Pflegeunterstützungsgeld beim Bestehen einer pandemie-bedingten akuten Versorgungslücke bis zu 20 Tagen in Anspruch nehmen.

Zusätzlich ist ein Nachweis erforderlich, dass kein Anspruch auf anderweitigen Ausgleich durch Entgeltfortzahlung besteht, wie er sich z.B. aus dem Arbeits- oder Tarifvertrag ergeben kann, ähnlich wie bei der Betreuung eines kranken Kindes.

Auch hier gilt: Wenn Sie schon einmal den Anspruch auf Pflegeunterstützungsgeld genutzt haben, können Sie ihn aktuell noch einmal geltend machen. Bereits verbrauchte Tage werden abgezogen.

Das Pflegeunterstützungsgeld beantragen Sie bei der Pflegekasse des pflegebedürftigen nahen Angehörigen.

Als Nachweis für die Übernahme oder die Organisation der Pflege aufgrund der SARS-Cov-2-Pandemie können Sie der Pflegekasse beispielsweise eine Bestätigung des behandelnden Arztes, der Pflegeeinrichtung, die ihr Angebot ganz oder teilweise einstellt oder einstellen muss, oder eine Bestätigung der ausgefallenen Pflegeperson einreichen.

Wichtig: Reichen die 20 Tage nicht aus, gibt es für Sie auch noch die Möglichkeit, Pflegezeit und Familienpflegezeit flexibler zu nutzen. Im nachfolgenden FAQ zur Pflegezeit und Familienpflegezeit finden Sie weitergehende Informationen.

Was hilft, wenn ich als Berufstätige/r längerfristig die Pflege meines Vaters zuhause neu übernehmen muss?

Durch die Corona-Pandemie werden die Familien von Pflegebedürftigen schwer belastet – zum Beispiel, wenn die Tagespflegeeinrichtung geschlossen ist, und die Pflege komplett zu Hause organisiert werden muss.

Die Regelungen zur so genannten Familienpflegezeit und Pflegezeit unterstützen pflegende Angehörige, die zugleich berufstätig sind, bei der Vereinbarkeit von Pflege und Beruf.

Das gilt bisher:
Bei der Pflegezeit können pflegende Angehörige, die eine Zeit aus Ihrem Beruf aussteigen möchten, ganz oder teilweise eine Freistellung von bis zu sechs Monaten in Anspruch nehmen.

Bei der Familienpflegezeit können sich Beschäftigte für die Pflege eines nahen Angehörigen bis zu 24 Monate teilweise von der Arbeit freistellen lassen. Sie können ihre Beschäftigung auf bis zu 15 Stunden pro Woche reduzieren.

Wichtige Erläuterungen zu den Voraussetzungen der Pflegezeit und der Familienzeit sowie der Finanzierung durch ein zinsloses Darlehen finden Sie auf den Seiten des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend [externer Link] und den Seiten des Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben [externer Link].

 

Das gilt aktuell zunächst befristet bis zum 30. Juni 2021:

Durch die aktuellen Änderungen im Rahmen der Corona-Pandemie können Beschäftigte, die Pflegeaufgaben wahrnehmen, die Regelungen der Familienpflegezeit und Pflegezeit flexibler als bisher nutzen.

  • Voraussetzung für die Inanspruchnahme der Pflegezeit ist eine regelmäßige Beschäftigtenzahl von 15 Arbeitnehmern, für die Familienpflegezeit von 25 Arbeitnehmern.
  • Wer die Familienpflegezeit nutzen will, kann für die Dauer eines Monats vorübergehend auch weniger als 15 Wochenstunden arbeiten. Über die Verringerung und Verteilung der Arbeitszeit ist mit dem Arbeitgeber eine Vereinbarung in Textform zu treffen.
  • Wer die Pflegezeit oder die Familienpflegezeit bisher noch nicht vollständig ausgeschöpft hat, kann mit Zustimmung des Arbeitgebers auch kurzfristig Restzeiten dieser Freistellungen in Anspruch nehmen. Voraussetzung ist, dass eine Gesamtdauer von 24 Monaten dadurch nicht überschritten wird und die Auszeit mit Ablauf des 30. Juni 2021 endet.
  • Zudem entfällt vorübergehend die Bedingung des unmittelbaren Anschlusses zwischen Pflegezeit und Familienpflegezeit.
  • Wer Pflegezeit oder Familienpflegezeit in Anspruch nehmen möchte kann dies mit einer verkürzten Ankündigungsfrist von 10 Tagen dem Arbeitgeber mitteilen. Wichtig: der Arbeitgeber muss schriftlich, z.B. durch Brief, E-Mail oder Fax, informiert werden.
  • Normalerweise können Beschäftigte für denselben pflegebedürftigen Angehörigen nur einmal eine Pflegeauszeit (Familien- und/oder Pflegezeit) in Anspruch nehmen. Durch die gesetzlichen Änderungen ist es jetzt vorübergehend möglich, wenn die Gesamtdauer von 24 Monaten noch nicht erreicht ist und die Auszeit mit Ablauf des 30. Juni 2021 endet, beruflich erneut für die Pflege eines nahen Angehörigen kürzer zu treten. Wichtig: Auch hier muss der Arbeitgeber zustimmen.
  • Auch das zinslose Darlehen zur Abfederung von Einkommenseinbußen bei Familien- und Pflegezeit wird den aktuellen Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt angepasst: Bei der Ermittlung der Darlehenshöhe können Monate mit pandemiebedingten Einkommensausfällen auf Antrag unberücksichtigt bleiben. Der Antrag auf ein zinsloses Darlehen ist beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben zu stellen.

Tipp: Ausführliche Beratung zur Pflegezeit und Familienpflegezeit bietet die örtliche Pflegeberatung.

Passende Beratungs- und Hilfsangebote in der Nähe Ihres Wohnortes finden pflegende Angehörige und Pflegebedürftige auch in der Datenbank aller Beratungsstellen oder unter der kostenlosen Rufnummer 0800 4040044 und zwar montags, dienstags, mittwochs und freitags von 9-12 Uhr sowie donnerstags von 14-17 Uhr.

Was Sie auch wissen sollten ...

Wann finden die Qualitätsprüfungen in den Pflegeheimen wieder statt?

Die Qualitätsprüfungen in ambulanten, teil- und vollstationären Pflegeeinrichtungen finden unter Berücksichtigung des regionalen Pandemiegeschehens, erforderlichen Vorlaufzeiten und unter konsequenter Einhaltung von Hygieneregeln ab März 2021 in Pflegeeinrichtungen wieder statt.

Anlassprüfungen in Einrichtungen sind uneingeschränkt möglich.

Gibt es Möglichkeiten, sich mit anderen Angehörigen auszutauschen?

Ja, sollten Sie das Bedürfnis haben, einmal mit anderen Betroffenen über den Pflegealltag ins Gespräch zu kommen, dann sind Sie in einer Pflegeselbsthilfegruppe genau richtig. Hier können Sie Erfahrungen austauschen, Informationen rund um das Thema Pflege erhalten und weitergeben. Die Gruppen tauschen sich, je nach Infektionsgeschehen, auch telefonisch oder digital aus.

Der Austausch mit anderen pflegenden Angehörigen hilft vielen weiter. Vielleicht auch Ihnen? Probieren Sie es aus!

Bei der Suche nach einer geeigneten Pflegeselbsthilfegruppe unterstützen die regionalen „Kontaktbüros Pflegeselbsthilfe“ kompetent und kostenfrei. Über die Online-Suche können Sie herausfinden, ob und wo es in Ihrer Nähe ein Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe gibt.
 
Tipp: Finden Sie anhand von Postleitzahl oder der Ortsangabe kein Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe in Ihrer Nähe, erweitern Sie einfach Ihre Suche auf die nächstgrößere Stadt.

Genutzt wird auch gerne die digitale Form des Austauschs. Zum Beispiel ermöglicht die APP in.kontakt [externer Link] pflegenden Angehörigen digital geschützt untereinander in Verbindung zu treten und sich auszutauschen. In Ergänzung und Erweiterung des bereits bestehenden Selbsthilfeangebots für pflegende Angehörige bietet die APP eine onlinegestützte virtuelle Selbsthilfe. Weiter digitale Angebote erfahren Sie über die Kontaktbüros Pflegeselbsthilfe.

Gerne helfen wir Ihnen auch dabei, das nächstgelegene Kontaktbüro zu finden. Rufen Sie einfach kostenlos an: 0800 4040044 (montags, dienstags, mittwochs und freitags von 9-12 Uhr und donnerstags von 14-17 Uhr). Darüber hinaus beantworten wir Ihre Fragen auch schriftlich. Hierzu nutzen Sie einfach das Fenster "Schreiben Sie uns im Chat..." auf all unseren Seiten. Wir antworten Ihnen schnellstmöglich.

Aktuelle Informationen zur Corona-Situation in Nordrhein Westfalen (NRW) finden Sie auch auf folgenden Seiten:

Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW [externer Link] und Landesregierung NRW [externer Link]

 

 

Weitere nützliche Informationen

 

Informationen zum Ablauf der Impfung

Wichtige Informationen und Dokumente zum Ablauf der Schutzimpfung erhalten Sie hier [externer Link]. Hier finden Sie zum Beispiel auch eine Liste über die Dokumente, die Sie zu Ihrem Impftermin mitbringen sollten.

Bei Bedarf steht auch ein Bürgertelefon zur Corona-Schutzimpfung zur Verfügung. Telefon: 0211 9119-1001 montags bis freitags von 8 bis 20 Uhr sowie samstags und sonntags von 10 bis 18 Uhr - E-Mail: corona[at]nrw.de

Dokumente des Bundesgesundheitsministeriums - Corona-Schutzimpfung und zu den Impfzentren

Informationen zur Corona-Schutzimpfung lassen sich als barrierefreie PDF-Dokumente beim Bundesgesundheitsministerium direkt herunterladen auf dem Portal „Zusammen gegen Corona“ [externer Link]. Teilweise stehen die Informationen auch in englischer, russischer und türkischer Sprache zur Verfügung.
Umstellung auf telefonische Pflegeberatung Die Pflegeberatung vor Ort wird zur Einhaltung des Gesundheitsschutzes für die Beteiligten weitgehend über Telefon und E-Mail-Kontakt sicher gestellt. Bei der Suche unterstützt der Pflegewegweiser NRW gebührenfrei am Telefon unter 0800 4040044 montags, dienstags, mittwochs und freitags von 9-12 Uhr sowie donnerstags von 14-17 Uhr oder online. Weitere Informationen

Hygienemaßnahmen in der häuslichen Pflege

Informationen zu den richtigen Schutzmaßnahmen und den Anzeichen für eine mögliche Infektion finden Sie auf der Seite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) [externer Link].

Wichtige Schutzmaßnahmen und Informationen rund um das Coronavirus

Basisinformationen über das Virus, dessen Verbreitung und Prävention auch für besondere Zielgruppen. Weitere Informationen beim Robert-Koch-Institut [externer Link]

Informationen in Leichter Sprache

Zu Fragen, was ein Virus ist, wie es sich verbreitet und was man dagegen tun kann, informiert das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW in leichter Sprache. Weitere Informationen [externer Link]

Informationen in mehreren Sprachen

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales informiert über verlässliche und konkrete Informationen zum Coronavirus sowie über wichtige Hinweise zu Hilfen und Serviceangeboten in mehreren Sprachen. Weitere Informationen [externer Link]