Angebote für Menschen mit Demenz

Demenz kann eine Belastung sein - Nutzen Sie die Informations- und Beratungsangebote. Im Bild: Frau betrachtet Foto eines Mannes
Demenz kann belastend sein – Informations- und Beratungsangebote helfen.

Diagnose Demenz – wie geht es weiter?

Die Diagnose Demenz verunsichert Betroffene und stellt sie vor viele Fragen:

  • Wie wird die Diagnose das weitere Leben verändern?
  • Wie kann der Alltag mit der Krankheit gelingen?
  • Wie wird das Umfeld reagieren?
  • Und welche Unterstützung gibt es überhaupt?

Auch Angehörige stellt die Diagnose Demenz meist vor große Herausforderungen. Sie fragen sich:

  • Wie geht es weiter?
  • Wie kann ich helfen?
  • Und wie schaffe ich das neben Beruf und Familie?

Für die Erkrankten und ihr Umfeld ist die neue Situation oft beängstigend. Hilfreich ist es, möglichst viel über die Erkrankung und ihre Erscheinungsformen zu erfahren. So fällt es leichter, die Lebensumstände dem Verlauf der Erkrankung anzupassen.

 

Nutzen Sie Angebote für Demenzkranke und ihre Angehörigen

Da jede Lebens- und Betreuungssituation anders ist, brauchen Betroffene und Angehörige Informationen, die auf ihre spezielle Situation zugeschnitten sind. In der Datenbank des Pflegewegweisers NRW finden Sie passende Unterstützungs- und Informationsangebote.

Oder rufen Sie einfach kostenlos an: 0800 4040044 (montags, dienstags, mittwochs und freitags 9–12 Uhr und donnerstags von 14-17 Uhr).

Folgende weitere Organisationen unterstützen Sie im Fall von Demenz:

Landesverband der Alzheimer Gesellschaft NRW e.V.

Der Landesverband der Alzheimer Gesellschaft NRW e.V. setzt sich für die bessere Versorgung von Menschen mit Demenz in NRW ein. Gegründet im Jahr 2013, bietet der Verband Betroffenen und Angehörigen zahlreiche Angebote und Unterstützungsmöglichkeiten.

Um die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für Menschen mit Demenz sowie deren Angehörige zu verbessern, engagiert sich der Landesverband auf politischer Ebene in Gremien und Fachgruppen. Zudem setzt er sich für einen würdevollen Umgang mit den Betroffenen ein. Dies betrifft sämtliche Lebensbereiche, besonders aber die Pflege im Allgemeinen sowie die häuslichen, stationären und ambulanten Versorgungsformen.

Durch unterschiedliche Angebote fördert der Verband das Verstehen der Erkrankung und das Verständnis für die Lebenssituation der Betroffenen. Hierzu gehören unter anderem:

  • Beratung zu geeigneten Hilfsangeboten
  • Hilfe zur Selbsthilfe
  • Informationsveranstaltungen zum Krankheitsbild
  • Gesprächskreise für Angehörige von Betroffenen

Weitere Informationen unter >> Landesverband der Alzheimer Gesellschaft NRW e.V. [externer Link]

Fach- und Koordinierungsstelle der Regionalbüros Alter, Pflege und Demenz

 

Im September 2019 haben die Fach- und Koordinierungsstelle und die Regionalbüros Alter, Pflege und Demenz ihre Arbeit aufgenommen und ersetzen die bisherige Landesinitiative Demenz-Service NRW. Die wichtigste Funktion der gemeinsamen Initiative zur Strukturentwicklung von Landesregierung NRW und Pflegekassen NRW ist die Verbesserung der regionalen Versorgungsstruktur für Menschen mit Pflegebedarf und deren Angehörige.

Durch Information, Beratung, Begleitung, Qualifikation und Vernetzung von haupt- und ehrenamtlichen Akteuren der jeweiligen Region werden bestehende Angebote verbessert und die Etablierung neuer Angebote unterstützt. Ziel ist ein niederschwelliger Zugang zu bedarfsgerechten und verlässlichen Betreuungs- und Unterstützungsangeboten für Pflegebedürftige und deren Angehörige, um diesen ein möglichst selbstständiges und teilhabeorientiertes Leben zu ermöglichen.

Besondere Arbeitsschwerpunkte liegen dabei auf der Förderung

- des Ausbaus von Unterstützungsangeboten im Alltag

- von Pflegeberatungsangeboten

- von Angeboten für Zielgruppen mit besonderen Bedürfnissen.

Die zwölf Regionalbüros arbeiten unter unterschiedlicher Trägerschaft und werden von der Fach- und Koordinierungsstelle der Regionalbüros Alter, Pflege und Demenz begleitet, welche beim Kuratorium Deutsche Altershilfe in Köln angesiedelt ist. Die Initiative wird vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales und den Landesverbänden der gesetzlichen und privaten Pflegekassen getragen.

 

Fach- und Koordinierungsstelle der Regionalbüros Alter, Pflege und Demenz [externer Link]