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Pflegesituation in NRW- FAQ zu Corona

 

Aufgrund der aktuellen Pandemie mit COVID-19 (Coronavirus SARS-CoV-2) gibt es in Nordrhein-Westfalen kontaktreduzierende Maßnahmen, die sich auf die Situation von Pflegebedürftigen und pflegenden Angehörigen auswirken.

Wir bitten, die Anordnungen (Verordnungen und Erlasse) zum Schutz der Bevölkerung und zur Risikominimierung zu beachten. Aktuelle Informationen zur Corona-Situation finden Sie auf den Seiten des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW [externer Link] bzw. der Landesreierung NRW [externer Link]

 

Antworten auf häufige Fragen um die zeitlich begrenzten Regelungen haben wir hier zusammengefasst:

Wird die Pflegeberatung in NRW weiterhin angeboten?

Die Pflegeberatungsstellen, die Sie in unserer Datenbank für Nordrhein-Westfalen finden, werden Ihnen mitteilen, ob und unter welchen Bedingungen sie noch persönlich beraten. Viele Pflegeberatungsstellen beschränken sich wegen des erhöhten Infektionsrisikos mit COVID-19 (Coronavirus SARS-CoV-2) auf die telefonische und schriftliche Beratung.

Bitte beachten Sie: Bis zum 30. September 2020 ist die Bearbeitungsfrist von fünf Wochen für Anträge auf Leistungen der Pflegeversicherung ausgesetzt.

Werden meine Leistungen gekürzt, wenn die Beratungsbesuche nicht mehr stattfinden?

Nein. Die Pflegekassen verzichten bis zum 30. September 2020 vollständig auf Beratungsbesuche nach § 37 Abs. 3 SGB XI oder deren Überprüfung. Die gesetzlich vorgesehenen Konsequenzen für Pflegebedürftige, wie Leistungskürzungen bei fehlendem Nachweis, werden damit auch ausgesetzt.

Für Privatversicherte gilt, dass alle Beratungsbesuche nach § 37 Abs. 3 SGB XI bis zum 30. Juni 2020 ausgesetzt werden und die Leistungen ohne den vorgeschriebenen Beratungsbesuch weiter gezahlt werden. Personen, die Pflegegeld beziehen und zu den Beratungsbesuchen verpflichtet sind, können Termine für nach dem 1. Juli 2020 telefonisch vereinbaren.

Bitte beachten: Sie haben unverändert einen Anspruch auf eine Beratung. Fragen Sie nach Alternativen, wie einem Telefon- oder Videoanruf, wenn Sie Unterstützung benötigen.

Wird die MDK-Begutachtung zu Hause noch durchgeführt?

Eine persönliche Begutachtung durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung wird bis auf weiteres ausgesetzt. Die Begutachtung zur Einstufung in einen Pflegegrad wird auf Grundlage der vorliegenden Informationen sowie eines Telefonats erfolgen.

Wie berät mich meine Pflegekasse zur Einstufung des Pflegegrads während der Ausnahmesituation?

Wenn Sie einen Antrag auf Pflegeleistungen gestellt haben, haben Sie ein Recht auf eine kostenlose und unabhängige Pflegeberatung. Um das Infektionsrisiko während der Corona-Pandemie besonders für Risikogruppen und Mitarbeiter/innen zu reduzieren, findet die Pflegeberatung der Pflegekassen zunächst nicht durch Hausbesuche sondern telefonisch statt.  Telefonnummern der Pflegekassen finden Sie für NRW in den Kontakdaten der Pflegekassen

Was muss ich beim Besuch des Pflegebedürftigen in einer Einrichtung beachten?

Einrichtungen in Nordrhein-Westfalen haben während der Corona-Krise strenge Besuchsregeln umzusetzen. Am 22. März 2020 hat die Bundesregierung ein Kontaktverbot verkündet. Bis zum 06. April 2020 sind Besuche in stationären Pflegeheimen und Krankenhäusern nicht erlaubt. Ausnahmen kann es geben, wenn sie der medizinischen oder pflegerischen Versorgung dienen oder aus Rechtsgründen erforderlich sind. Nehmen Sie in diesem Fall zunächst Kontakt mit der Einrichtungsleitung auf und fragen Sie, welche Schutzmaßnahmen und Regeln Sie einhalten müssen.

Für den Einzelnen können diese Regeln, gerade über einen längeren Zeitraum, sehr belastend sein. Sie dienen dennoch zum Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner und sollen das Eindringen und die Verbreitung des Virus vermeiden. Fragen Sie, ob es Möglichkeiten gibt, Ihre Angehörigen per Telefon und/ oder Videoanruf zu kontaktieren.

In NRW ist auch weiterhin die kostenlose Hotline des Pflegewegweisers NRW geschaltet. Unter der gebührenfreien Rufnummer 0800 40 400 44 informiert der Pflegewegweiser NRW montags, dienstags, mittwochs und freitags von 9 bis 12 Uhr sowie donnerstags von 14 bis 17 Uhr rund um das Thema Pflege, über das passende Pflegeberatungsangebot und individuell benötigte Hilfeleistungen in Ihrer Nähe.


 

Antworten auf Fragen rund um die Corona-Pandemie finden Sie zusammengestellt von der Verbraucherzentrale hier [externer Link] 

Kurzzeit- oder Langzeitpflegeplatz

Pflegen trotz Arbeit? Gesetze helfen pflegenden Angehörigen bei der Umsetzung. Im Bild: Seniorin mit Pflegeperson
Wenn es zu Hause nicht mehr geht ...

Gerade nach einem Krankenhausaufenthalt oder einer plötzlichen Erkrankung hilft Ihnen der Heimfinder NRW (externer Link), der einfach und schnell bei der Suche nach einem passenden Pflegeplatz unterstützt.

Im Heimfinder finden Sie alle durch die Einrichtungen gemeldeten freien Plätze im Bereich der Dauerpflege und der Kurzzeitpflege.

 

                               

 

Tipp: Die App 'Heimfinder NRW' kann kostenlos in allen Appstores heruntergeladen werden.

 

Hilfe bei der Entscheidung bieten auch örtliche Beratungsstellen oder Pflegestützpunkte in Ihrer Nähe oder rufen Sie unter 0800 4040044 montags, dienstags, mittwochs und freitags 9-12 Uhr und donnerstags von 14-17 Uhr gebührenfrei an.

 

Unterstützung im Alltag

Benötigen Sie Hilfen im Alltag, um möglichst lange in Ihrer häuslichen Umgebung zu bleiben?

Angebote zur Unterstützung im Alltag tragen dazu bei, dass die Pflegebedürftigen möglichst lange in ihrer häuslichen Umgebung verbleiben und ihren Alltag selbständig bewältigen können.


Welche Angebote es in Ihrer Nähe gibt, erfahren Sie über den Angebotsfinder des Landes NRW (externer Link).

 

Den monatlichen Entlastungsbetrag von 125 Euro können Pflegebedürftige ab Pflegegrad 1 für diese Leistungen einsetzen. Ab Pflegegrad 2 kann ergänzend zum Entlastungsbetrag der ambulante Sachleistungsanspruch bis zu 40 Prozent für die Unterstützung im Alltag in Anspruch genommen werden.

 

Wichtig: Möchten Sie den Entlastungsbetrag zur Unterstützung im Alltag verwenden, müssen Sie auf jeden Fall ein nach Landesrecht anerkanntes Angebot in Anspruch nehmen.

 

Informationen rund um die Unterstützung im Alltag 

Weitere Informationen zum Entlastungsbetrag 

 

Unterstützung für pflegende Angehörige

Kurzzeit-, Verhinderungs- oder Tagespflege - zur Entlastung gibt es viele Möglichkeiten. Im Bild: Porträt ältere Frau
Wer ständig jemanden pflegt, braucht auch einmal Zeit für sich.

Die Pflege und Betreuung eines Menschen ist eine große Herausforderung, und trotzdem wird sie von vielen Angehörigen, Freundinnen oder Freunden angenommen. Von einigen wird die Pflege als Bereicherung empfunden, da so den Liebsten etwas zurückgegeben werden kann.

Häufig übernehmen pflegende Personen die Pflege, ohne zunächst zu wissen, was auf sie zukommt. Sehr schnell kann es dabei zu Überforderungen kommen, weil vieles bedacht werden muss.

Damit die Pflege gut klappt, sollte neben der Sorge um die pflegebedürftige Person auch die Selbstsorge nicht hinten anstehen.
Wie Sie sich dabei unterstützen lassen können, erfahren Sie hier:
 

 

>> Hier finden Sie eine passende Pflegeberatungsstelle vor Ort

Oder rufen Sie gebührenfrei an: 0800 4040044 (montags, dienstags, mittwochs und freitags 9–12 Uhr und donnerstags von 14-17 Uhr)

 

Weitere Unterstützungsmöglichkeiten

Bei der Anstellung von Ausländischen Haushalts- und Betreuungskräften gibt es viel zu beachten! Bei uns erfahren Sie darüber mehr.
Vor der Beschäftigung einer Haushaltskraft gut informieren!

Ausländische Haushalts- und Betreuungskräfte

Möchten Sie eine ausländische Haushalts- und Betreuungskraft beschäftigen? Hier erfahren Ratsuchende aus NRW, was sie beachten müssen. Eine telefonische Beratung erhalten Sie montags von 14-16:30 Uhr und mittwochs von 10-12 und 14-16:30 Uhr unter der Rufnummer 0211 3809400. Außerhalb dieser Zeiten ist ein Anrufbeantworter geschaltet, der regelmäßig abgehört wird - auf Wunsch erfolgt ein Rückruf. ...


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