Entlastungsbetrag – für Unterstützung im Alltag

Der Entlastungsbetrag hilft Ihnen bei der Finanzierung von Hilfsangeboten
Nutzen Sie den Entlastungsbetrag, um Kraft zu tanken!

125 Euro zur Entlastung

Schon bei Pflegegrad 1 steht Ihnen ein sogenannter Entlastungsbetrag von 125 Euro im Monat zu.

Mit diesem Betrag können Sie zum Beispiel die folgenden Unterstützungsangebote finanzieren:

  • die Kosten für die Tages- und Nachtpflege
  • einen vorübergehenden Aufenthalt in einer Einrichtung für Kurzzeitpflege
  • einen längeren Aufenthalt in einer Pflegeeinrichtung
  • haushaltsnahe Dienstleistungen, sofern diese nach dem hiesigen Landesrecht anerkannt sind

Als pflegende Angehörige können Sie die 125 Euro auch für Angebote zu Ihrer Entlastung ausgeben, beispielsweise zur Finanzierung von Pflege- und Betreuungsleistungen, wenn Sie mal nicht zur Stelle sein können.
 

Rechnungen bei der Pflegekasse einreichen

Tipp: Reichen Sie alle Rechnungen, die Sie für Unterstützung im Alltag erhalten haben, zur Erstattung bei der Pflegekasse ein. Wenn Sie den Anbietern von Betreuungsleistungen eine sogenannte Abtretungserklärung geben, können diese auch direkt mit der Pflegekasse abrechnen.
 

Überblick über Ausgaben behalten

Unterstützen mehrere Anbieter Sie bei der Pflege und rechnen diese direkt mit der Pflegekasse ab, können Sie schnell den Überblick verlieren, wer eine Abtretungserklärung von Ihnen erhalten hat. Weder die Anbieter noch die Pflegekassen sind verpflichtet, Informationen über den verwendeten und aufgebrauchten Entlastungsbetrag zu geben.

Erstellen Sie sich daher eine Übersicht, wer Ihnen hilft und für Sie arbeitet. Dann können Sie nachhalten, wie viel vom Entlastungsbetrag bereits ausgegeben worden ist. Sie vermeiden damit unnötige Kosten, die Sie sonst möglicherweise selber bezahlen müssten.