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Hände treffen sich in der Mitte
Foto: Hannah Busing auf Unsplash

Netzwerk setzt sich für Sichtbarkeit ein

„Stark für Pflegende An- und Zugehörige NRW“

  • Am 8. September ist der Tag der pflegenden An- und Zugehörigen.
  • Das Netzwerk „Stark für Pflegende An- und Zugehörige NRW“ bringt Akteure zusammen.
  • Ziel ist, bestehende Angebote besser bekannt und nutzbar zu machen.

Am 8. September ist Tag der pflegenden An- und Zugehörigen. Der Aktionstag richtet den Blick auf die vielen Menschen, die Familienmitglieder, Freund*innen, Nachbar*innen oder andere ihnen nahestehende Menschen im Alltag unterstützen, begleiten und pflegen.

Pflegende An- und Zugehörige übernehmen dabei ganz unterschiedliche Aufgaben. Diese Unterstützung ist für viele Menschen die Voraussetzung dafür, möglichst lange selbstbestimmt leben zu können. Gleichzeitig kann die Übernahme von Pflegeverantwortung den eigenen Alltag stark verändern. Beruf, Familie, Freizeit und die eigenen Bedürfnisse müssen neu organisiert werden. Nicht selten entwickelt sich eine Pflegesituation schrittweise – und aus gelegentlicher Unterstützung wird mit der Zeit eine umfassende Verantwortung.

Pflegende An- und Zugehörige brauchen verlässliche Informationen, gute Beratung und erreichbare Unterstützungs- und Entlastungsangebote. Entscheidend dabei ist, dass die unterschiedlichen Angebote gut bekannt sind. Und sie sollten wissen: Unterstützung anzunehmen ist kein Zeichen dafür, eine Pflegeaufgabe
nicht zu bewältigen. Im Gegenteil – tragfähige Unterstützungsnetzwerke können dazu beitragen, Pflege langfristig gut zu gestalten.
Diese weiterzuentwickeln und Akteure zusammenzubringen, die gemeinsam überlegen, wie man Strukturen langfristig aufstellen sollte, ist ein Ziel des Netzwerks „Stark für Pflegende An- und Zugehörige NRW“, das aus Akteuren mit landesweiter Perspektive besteht.

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Logo aller Teilnehmer des Netzwerkes

 

Wir wollen Raum schaffen und Anlässe bieten, um weitere Akteure zusammenzubringen, die sich für pflegende An- und Zugehörige einbringen und gemeinsam überlegen, wie man Strukturen langfristig aufstellen sollte. Das Netzwerk versteht sich nicht als zusätzliches Beratungs- oder Unterstützungsangebot. Vielmehr wollen wir die unterschiedlichen Akteure miteinander ins Gespräch bringen und dazu beitragen, dass vorhandene Informationen, Angebote und Kompetenzen besser wahrgenommen und genutzt werden können.

Gerade mit Blick auf die anstehenden Reformprozesse ist es uns wichtig, im Austausch zu bleiben und zu informieren. Bereits Ende Juni haben wir daher eine erste digitale Netzwerkveranstaltung angeboten und dort gesehen, wie viele Menschen sich in NRW damit auseinandersetzen, Strukturen zu entwickeln und Angebote für Pflegende An- und Zugehörige zu schaffen. Die nächste Veranstaltung des Netzwerks wird bereits geplant.

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